Ein Mediationsverfahren zeichnet sich durch die folgenden Besonderheiten aus:
  • Es ist freiwillig.
    auf viele Arten
    Freiwillige Teilnahme aller Parteien.
    Es besteht keine rechtlich verbindliche Verpflichtung das Ergebnis dieses Verfahrens zu akzeptieren, es sei denn, die Parteien entscheiden sich dafür.
  • Es ist neutral.
    Ein Mediator ist unparteiisch und neutral. Er oder sie gewährleistet, dass die Verhandlung in einem zuverlässigen Umfeld stattfinden kann.
  • Es ist vertraulich.
    Verhandlungen sind nicht öffentlich. Die Parteien bestimmen selbst, wer ein Recht zur Teilnahme hat.
  • Die Herrschaft über die Konfliktlösung verbleibt vollständig in den Händen der Streitparteien.
    Die Parteien lösen Probleme selbstständig mit Unterstützung der neutralen Partei. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass es in Fällen, in denen Mediation zur Anwendung gekommen ist, sehr viel wahrscheinlicher ist, dass die ausgehandelte Lösung auch umgesetzt wird. Das Verfahren an sich bringt auch eine gesteigerte Zufriedenheit und Selbstachtung der Parteien mit sich. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei privaten und/oder emotionalen Streitigkeiten.
  • Es obliegt den Parteien, ihre Vereinbarung zusätzlich vollstreckbar zu gestalten.
    Im Rahmen der geltenden Gesetze haben die Parteien die Möglichkeit, ihre Vereinbarung nach dem anwendbaren Prozessrecht vollstreckbar zu gestalten.
  • Beweisantritt ohne Beschränkungen.
    Beweise können ohne die Begrenzungen des Verfahrensrechts angetreten werden.

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