Weitere Informationen

Aus der umfangreichen Gesetzgebung zur Schiedsgerichtsbarkeit in Handelsangelegenheiten sind zwei Dokumente hervorzuheben:
Die Kommission der Vereinten Nationen für internationales Handelsrecht hat ein Mustergesetz als Referenz für den Entwurf oder die Überprüfung einzelstaatlicher Gesetzgebung zum Thema Schiedsgerichtsbarkeit zur Verfügung gestellt.

Ein Übereinkommen des Europarats aus dem Jahr 1966 enthält ein einheitliches Gesetz über die Schiedsgerichtsbarkeit.

Die internationale Handelskammer unterhält den Internationalen Schiedsgerichtshof in Paris (www.iccwbo.org/court). Der Gerichtshof organisiert und leitet Schiedsverfahren und unterstützt bei der Problemlösung während des Verfahrens.

Die Hamburger Handelskammer (www.hk24.de) blickt auf eine lange Tradition und Erfahrung in Schiedsverfahren zurück und stellt Satzungen und Entscheidungen von Schiedsgerichten zur Verfügung.

Das Prager Schiedsgericht bei der Wirtschaftskammer der Tschechischen Republik und der Landwirtschaftskammer der Tschechischen Republik (der „Tschechische Schiedsgerichtshof“) ist eine gemeinnützige Einrichtung, die 1949 gegründet wurde (www.arbcourt.cz). Der Tschechische Schiedsgerichtshof wurde am 12. April 2005 durch EURid mit der alternativen Streitbeilegung (ADR) von .eu Domain Streitfällen beauftragt.

Der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag (www.pca-cpa.org) ist eine zwischenstaatliche Einrichtung, die Schiedsgerichtsverfahren und andere Formen der Streitschlichtung in zwischenstaatlichen Streitigkeiten ermöglicht.

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